Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Ein Unfall oder eine Krankheit zählt zu den Lebensrisiken, die man nie ausschließen kann. Besonders schlimm ist es, wenn der Betroffene dann seinen Beruf aufgeben muss.

Eine vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte in Folge Krankheit, Körperverletzung oder Kräftverfalls voraussichtlich dauernd außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht.

Sich auf den Staat zu verlassen ist längst ein Trugschluss. Durch die Rentenreform ist die Berufsunfähigkeitsrente für jüngere Arbeitnehmer entfallen, d.h. Versicherte, die bei Inkrafttreten des Gesetzes im Jahre 2001 40 Jahre und älter waren, werden weiterhin auf Berufsunfähigkeit geprüft, erhalten jedoch nur eine zweistufige Rente wegen Erwerbsminderung. Versicherte, die nach dem 01.01.1961 geboren wurden, genießen nicht einmal mehr Berufsschutz.

Deshalb ist die Absicherung in einer privaten Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung insbesondere auch für Beamtenanwärter und junge Beamte eine unverzichtbare Basis für die private Vorsorge.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gewährt Versicherungsschutz durch Zahlung einer monatlichen Rente für den Fall, dass der Versicherte während der Dauer der Versicherung vollständig oder teilweise berufsunfähig wird.

Mit der vereinbarten Rente sollten Sie in der Lage sein, Ihren Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Bedenken Sie dabei, dass Sie mit der Rente u.U. auch Ihre Altersversorgung finanzieren müssen, denn die Leistung einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung werden - je nach Vereinbarung - maximal bis zum 67 Lebensjahr gezahlt.